Beim nächsten „Treff um 8“ am Montag, 12. Oktober 2026, um 20 Uhr geht es um eine Frage, die Angehörige und Fachkräfte jederzeit treffen kann: Was tun, wenn ein schwer kranker Mensch sich nicht mehr selbst äußern kann und wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen?
Mitglieder des Teams der ambulanten Ethikberatung des Hospiz- und Palliativ-Vereins Gütersloh stellen an diesem Abend ihre Arbeit vor. Sie berichten aus der Praxis und zeigen anhand eines konkreten Beispiels, wie eine ethische Fallbesprechung in einer schwierigen Entscheidungssituation unterstützen kann.
Denn wenn der Wille eines Menschen nicht eindeutig bekannt ist, entstehen schnell Unsicherheiten: Was hätte die betroffene Person gewollt? Welche Behandlung ist sinnvoll? Und wie lassen sich Selbstbestimmung und Fürsorge miteinander verbinden?
Eine ethische Fallbesprechung bietet die Möglichkeit, solche Fragen gemeinsam und strukturiert zu betrachten. In moderierter Runde kommen unterschiedliche Perspektiven zu Wort. Im Mittelpunkt steht dabei immer die betroffene Person mit ihren Werten, Wünschen und ihrer individuellen Lebenssituation.
Die ambulante Ethikberatung im Kreis Gütersloh gibt es seit September 2025. Sie richtet sich an Menschen, die in ihrem beruflichen oder persönlichen Umfeld mit schwierigen ethischen Fragen konfrontiert sind.
Der „Treff um 8“ bietet Gelegenheit, das Angebot kennenzulernen, Fragen zu stellen und anschließend miteinander ins Gespräch zu kommen.
Montag, 12. Oktober 2026, 20 Uhr
Wilhelm-Florin-Zentrum, Berliner Str. 130, 33330 Gütersloh
Der „Treff um 8“ ist ein offener Vortragsabend für interessierte Bürgerinnen und Bürger. Die Veranstaltung dauert in der Regel bis etwa 21:30 Uhr.
Kostenfrei, ohne Anmeldung.







