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	<title>Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh</title>
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		<title>Sorge ums Gesundheitssystem, Vertrauen vor Ort: Die palliative Versorgung im Kreis Gütersloh</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MaNeu]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 08:54:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zuhause, im Hospiz oder im Krankenhaus – wer unterstützt im Kreis Gütersloh am Lebensende? Die Angebote im Überblick.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/sorge-ums-gesundheitssystem-sicherheit-vor-ort-die-palliative-versorgung-im-kreis-guetersloh/">Sorge ums Gesundheitssystem, Vertrauen vor Ort: Die palliative Versorgung im Kreis Gütersloh</a> erschien zuerst auf <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de">Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Zukunft von Pflege und Gesundheitsversorgung – ein Thema, das uns alle aktuell wieder sehr beschäftigt. Steigende Beiträge, Finanzierungslücken, Diskussionen um Krankenhaus- und Pflegereformen – wer die Nachrichten verfolgt, bekommt schnell den Eindruck, dass vieles im Umbruch ist und nichts mehr sicher scheint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was in dieser großen, oft abstrakten Debatte leicht untergeht: die ganz konkrete Frage, die sich Menschen stellen, wenn jemand in ihrer Familie lebensverkürzend erkrankt. Nicht „Wie finanziert sich das System?&#8220;, sondern: „Wie können wir versorgt werden, wenn die Zeit kommt? Zuhause, im Hospiz, oder im Krankenhaus?&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf diese Frage gibt es lokal im Kreis Gütersloh Antworten &#8211; hier gibt es für das Lebensende ein Versorgungsnetz, das viele Menschen gar nicht kennen, bis sie es plötzlich brauchen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vier Wege, ein gemeinsames Ziel</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kreis Gütersloh arbeiten die palliativen Versorgungsanbieter eng zusammen. Sie verfolgen alle dasselbe Grundverständnis: den schwer erkrankten Menschen mit seinen Zugehörigen in den Mittelpunkt zu stellen, körperliche, psychische, soziale und spirituelle Bedürfnisse ernst zu nehmen – und Selbstständigkeit sowie Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten. Welcher Weg der passende ist, hängt von der ganz persönlichen Situation ab. Häufig ist es auch eine Kombination mehrerer Angebote.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zuhause bleiben, mit Unterstützung: der ambulante Hospizdienst</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer zu Hause versorgt wird, muss damit nicht allein sein. Die <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/ambulanter-hospizdienst/">ehrenamtlichen Begleiter:innen unseres Vereins</a> (und im Kreis aus verschiedenen hospizlichen Initiativen) kommen in der Regel einmal pro Woche für etwa eine Stunde – zu Hause, ins Alten- und Pflegeheim, in Wohngemeinschaften, ins Krankenhaus, in Einrichtungen der Behindertenhilfe oder ins stationäre Hospiz. Sie übernehmen keine Krankenpflege, aber sie schenken Zeit, führen Gespräche, entlasten Angehörige und halten die Situation gemeinsam mit den Betroffenen aus. Der Dienst ist kostenfrei.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Medizinische Begleitung im häuslichen Umfeld: das Palliativnetz Gütersloh</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer zu Hause bleiben möchte, aber medizinische Unterstützung braucht, findet sie beim <a href="https://www.palliativnetz-guetersloh.de/">Palliativnetz Gütersloh</a>. Hausbesuche, Koordination des Unterstützungsbedarfs, Beratung zu Schmerztherapie und anderen palliativmedizinischen Fragen sowie eine ständige ärztliche Hintergrund- und Notfallbereitschaft sollen ermöglichen, dass Menschen in ihrem gewohnten Umfeld gut versorgt bleiben und dort auch sterben können, wenn sie das möchten. Die Kosten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. Anmeldung und Kontaktaufnahme erfolgen über die Haus- und Facharztpraxis.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wenn es intensiver wird: die Palliativstation im Klinikum Gütersloh</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Krankheitsverläufe machen eine intensivere Behandlung notwendig. Die <a href="https://www.klinikum-guetersloh.de/kliniken/gastroenterologie-haematologie-und-onkologie-palliativmedizin/behandlungsangebot/palliativmedizin">Palliativstation im Klinikum Gütersloh</a> bietet acht Behandlungsplätze für Menschen mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung. Im Mittelpunkt steht die Linderung belastender Symptome wie Schmerzen, Luftnot oder Übelkeit sowie die Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung. Eine permanente ärztliche Bereitschaft ist gegeben. Primär wird angestrebt, Patient:innen wieder nach Hause zu entlassen oder in die stationäre Pflege beziehungsweise das stationäre Hospiz überzuleiten. Ist auch das nicht mehr möglich, ermöglicht die Station ein würdevolles Sterben mit Begleitung der Familie. Eine Aufnahme erfolgt nur mit ärztlicher Einweisung.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wenn die Versorgung zu Hause nicht mehr reicht: das stationäre Hospiz</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal lässt sich eine gute Versorgung zu Hause nicht mehr leisten – auch nicht mit ambulanter Unterstützung. Dann kann das stationäre Hospiz in Frage kommen. In acht Einzelzimmern mit wohnlicher Atmosphäre erfahren schwer kranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase Fürsorge, Beistand und Pflege. Es geht nicht um die Verlängerung oder Verkürzung des Lebens, sondern darum, Leiden zu lindern und Lebensqualität zu bewahren – ein „Leben im Sterben&#8220; zu ermöglichen. Dazu gehören pflegerische, psychosoziale und spirituelle Begleitung, gemeinschaftliche und individuelle Angebote, Verabschiedungsrituale und Trauerbegleitung. Die Kosten übernehmen in der Regel die Kranken- und Pflegekassen, häufig auch private Versicherungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wenn der Wunsch und die Möglichkeiten auseinanderfallen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jede Situation lässt sich eindeutig einem dieser vier Wege zuordnen. Manchmal wünscht sich jemand, zu Hause zu sterben, während die Versorgung das kaum noch leisten kann. Manchmal stehen medizinische Möglichkeiten und der erklärte Wille eines Menschen im Widerspruch zueinander. Für genau solche Situationen gibt es bei uns die ambulante Ethikberatung: ein Angebot, das Betroffene, Angehörige und beteiligte Fachkräfte dabei unterstützt, in schwierigen Entscheidungssituationen am Lebensende Klarheit und gemeinsame Lösungen zu finden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Für den Kreis Gütersloh</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie sich das große Gesundheitssystem in den kommenden Jahren verändert, wird sich erst noch zeigen. Was sich nicht ändert, ist der Anspruch, mit dem die vier Akteure vor Ort gemeinsam antreten: für ein würdiges Leben im Sterben. Dieses Netz ist gewachsen, weil Menschen im Kreis Gütersloh seit Jahren bereit sind, sich füreinander einzusetzen – als Hauptamtliche in Pflege, Medizin und Koordination, als Ehrenamtliche an der Seite Schwerkranker und ihrer Familien. Mitmenschlichkeit lässt sich nicht verordnen. Sie wird gelebt, jeden Tag, von vielen Menschen gemeinsam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier können Sie unseren <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/wp-content/uploads/2026/06/20260428HP-GT_Versorgungsstrukturen_8S_neu_druck.pdf">Flyer Palliative Versorgungsstrukturen herunterladen</a></p>
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		<title>Der Moment, für den sich alle mehr Sicherheit wünschen: Wie Palliative Care eine gemeinsame Sprache schafft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MaNeu]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 08:37:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Akademie]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hospiz- und Palliativ-Akademie Gütersloh]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sterben gehört zum Leben – aber in kaum einer Ausbildung zum Lehrplan. Höchste Zeit, das zu ergänzen. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt einen Moment, der Menschen in ganz unterschiedlichen Berufen ereilen kann: Ein Mensch, den man seit Jahren begleitet, wird schwer krank. Die Pflegefachkraft kennt die medizinische Seite, aber vielleicht nicht die richtigen Worte für das Gespräch. Die Mitarbeiterin in der Wohngruppe der Eingliederungshilfe kennt den Bewohner besser als jeder Arzt, weiß aber nicht, wie sie seine Schmerzen erkennt, wenn er sie nicht in Worte fassen kann. Sterben gehört in vielen Berufen nicht zur ursprünglichen Ausbildung – und begegnet doch immer mehr Menschen im Arbeitsalltag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche warten nicht, bis dieser Moment sie überrascht. Pflegefachkräfte, die merken, dass sie sich in der Begleitung schwerkranker Menschen mehr Sicherheit wünschen, suchen gezielt nach einer Weiterbildung, die sie darauf vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was in solchen Momenten fehlt, ist oft ein geteiltes Verständnis davon, was ein Mensch am Lebensende braucht – über Berufsgrenzen hinweg. Genau das vermittelt Palliative Care.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ein Klassiker, der zurückkehrt</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der Hospiz- und Palliativ-Akademie Gütersloh ist die Palliative Care-Ausbildung seit Langem unser Klassiker – ein fester Bestandteil unseres Bildungsprogramms, der über die Jahre schon viele Menschen für die Arbeit im palliativen Bereich vorbereitet hat. Im November 2026 startet das Angebot wieder, diesmal in modularer und multiprofessioneller Form.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Modul 1 arbeitet mit der Storyline-Methode: Die Teilnehmenden entwickeln gemeinsam einen fiktiven Fall und erarbeiten fünf Tage lang, was diese Person und ihr Umfeld brauchen würden – Symptomlinderung, Kommunikation, Abschiedsgestaltung, spirituelle Rituale, palliative Geriatrie. Wer möchte, baut darauf Modul 2 auf: 120 weitere Stunden zu Schmerztherapie, Zugehörigenarbeit, Ethik und Selbstpflege. Zusammen ergeben beide Module die vollständige, DGP-anerkannte 160-Stunden-Qualifikation.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Verschiedene Berufe, ein gemeinsames Ziel</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was den Kurs besonders macht: Pflegefachkräfte aus Kliniken und Altenpflege lernen im Kurs gemeinsam mit Mitarbeitenden der Eingliederungshilfe, Sozialarbeiter:innen, Seelsorger:innen und anderen psychosozialen Berufen. Thema: Die Teilnehmenden lernen nicht nur Inhalte, sondern auch voneinander – und finden so jene gemeinsame Sprache, die im Ernstfall fehlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zwei Module, ein Weg</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Modul 1 – Palliative Praxis (Kurs 18/2026): 40 UE, 9.–13. November 2026, mit dem DRK Bildungszentrum Gütersloh. Offen für Fach- und Nichtfachkräfte aus Pflege, Altenpflege, Eingliederungshilfe und psychosozialen Berufen. Zählt als Modul 1 der vollständigen Weiterbildung. 450 € inkl. Verpflegung und Materialien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Modul 2 – Multiprofessioneller Kurs (Kurs 01/2027): 120 UE in drei Blöcken, Januar–Juni 2027. Für Pflegefachkräfte, Sozialpädagog:innen, Seelsorger:innen, Sozialarbeiter:innen, Heilerziehungspfleger:innen u. a. Voraussetzung: Abschluss Modul 1. 1.650 € inkl. Verpflegung und Materialien.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was Personalverantwortliche wissen sollten</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer ein Team hat, das im Alltag zunehmend mit schwerer Krankheit, Sterben und Trauer konfrontiert ist, findet hier eine Möglichkeit, vorher statt erst im Ernstfall Sicherheit aufzubauen. Für manche Einrichtungen ist das auch keine freie Entscheidung mehr: Stationäre Hospize müssen laut Rahmenvereinbarung nach § 39a SGB V nachweisen, dass mindestens die Hälfte ihrer Mitarbeitenden eine Palliative-Care-Weiterbildung abgeschlossen hat. Auch Pflegeeinrichtungen, die in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) tätig werden wollen, kommen an einer entsprechenden Qualifikation nicht vorbei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch selbst dort, wo keine Vorschrift greift, zahlt sich die Investition aus: Teams, die mit Palliative-Care-Wissen ausgestattet sind, berichten von mehr Handlungssicherheit in belastenden Situationen, weniger Überforderung im Akutfall und einer spürbar besseren Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen. Modul 1 lässt sich auch einzeln buchen – als Einstieg, als Pflichtqualifikation oder zur Auffrischung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen und Anmeldung über unsere <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/akademie/">Akademie</a>.</p>
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		<title>Unter freiem Himmel: Warum der Garten im Hospiz so viel mehr ist als Grün</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MaNeu]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 08:02:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Stationäres Hospiz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein alter Baum, eine Schaukel und ein Sternenhimmel – was sie mit Lebensqualität am Lebensende zu tun haben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/unter-freiem-himmel-warum-der-garten-im-hospiz-so-viel-mehr-ist-als-gruen/">Unter freiem Himmel: Warum der Garten im Hospiz so viel mehr ist als Grün</a> erschien zuerst auf <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de">Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Was wünscht sich ein Mensch am Lebensende? Schmerzfreiheit gehört dazu. Sicherheit auch. Doch manchmal sind es noch ganz andere Dinge, die unseren Hospizgästen wichtig werden: frische Luft, Sonnenlicht, das Zwitschern der Vögel oder ein Gespräch im Grünen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb spielt der Garten unseres stationären Hospizes „mit Herz und Hand“ eine größere Rolle, als man auf den ersten Blick vermuten würde.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-794e3cfa wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">In der Hospiz- und Palliativarbeit geht es darum, Menschen in ihrer letzten Lebensphase ganzheitlich zu begleiten. Medizinische und pflegerische Versorgung sind dabei wichtig. Genauso wichtig sind aber die Dinge, die sich nicht messen lassen: Wohlbefinden, Erinnerungen, Nähe und das Gefühl, weiterhin am Leben teilzuhaben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein besonderer Rückzugsort &#8211; mitten im Leben</h3>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20250811_123351-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-3787" srcset="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20250811_123351-1024x768.jpg 1024w, https://hospiz-und-palliativmedizin.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20250811_123351-300x225.jpg 300w, https://hospiz-und-palliativmedizin.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20250811_123351-768x576.jpg 768w, https://hospiz-und-palliativmedizin.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20250811_123351-1536x1152.jpg 1536w, https://hospiz-und-palliativmedizin.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20250811_123351-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Für viele Gäste wird der Garten zu einem solchen Ort. Nach langen Krankheitsverläufen, Krankenhausaufenthalten und vielen Stunden in geschlossenen Räumen wächst oft die Sehnsucht, einfach draußen zu sein. Die Sonne im Gesicht zu spüren, den Wechsel der Jahreszeiten wahrzunehmen oder den Blick ins Grüne schweifen zu lassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst bettlägerige Gäste können mit ihrem Bett in den Garten gefahren werden. Dort sind sie mitten im Geschehen, in der Natur und unter der Weite des Himmels. Manche genießen die Ruhe. Andere freuen sich über Besuch und einen Kaffee mit ihren Zugehörigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch für Familien wird der Garten oft zu einem besonderen Rückzugsort. Gespräche fallen hier manchmal leichter als im Zimmer. Und manchmal braucht es gar keine Worte. Dann sitzt man einfach nebeneinander und schaut in die Baumkronen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immer wieder entstehen draußen kleine Momente, die in Erinnerung bleiben. Hunde besuchen ihre Besitzerinnen und Besitzer und bringen ein Stück Zuhause mit. Kinder testen, wie hoch man in der Schaukel unter dem alten Baum fliegen kann. Und einmal graste sogar ein Pony auf unserem Rasen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass der Garten heute so einladend wirkt, verdanken wir nicht zuletzt einem Team ehrenamtlicher Gärtnerinnen und Gärtner. Mit viel Engagement pflegen sie Beete, Sträucher und Rasen. Ihre Arbeit geschieht meist im Hintergrund, trägt aber entscheidend dazu bei, dass dieser Ort seine besondere Atmosphäre entfalten kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Bett unter den Sternen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Geschichte ist dem Team besonders im Gedächtnis geblieben. Eine Gästin äußerte einen klaren Wunsch: Sie wollte nicht in ihrem Zimmer sterben. Sie wollte draußen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team nahm diesen Wunsch ernst. In einer milden Sommernacht wurde ihr Bett auf die Terrasse geschoben. Über ihr kein Dach, sondern der offene Himmel. Dort, unter den Sternen, ist sie gestorben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Erinnerung beschreibt vielleicht am besten, worum es in der Hospizarbeit geht. Nicht alles ist möglich. Aber wir versuchen herauszufinden, was einem Menschen wirklich wichtig ist – und Wege zu finden, es möglich zu machen.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-794e3cfa wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20250811_153816-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-3789" srcset="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20250811_153816-1024x768.jpg 1024w, https://hospiz-und-palliativmedizin.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20250811_153816-300x225.jpg 300w, https://hospiz-und-palliativmedizin.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20250811_153816-768x576.jpg 768w, https://hospiz-und-palliativmedizin.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20250811_153816-1536x1152.jpg 1536w, https://hospiz-und-palliativmedizin.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20250811_153816-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Manchmal ist es ein Gespräch. Manchmal ein Lieblingsessen. Und manchmal ein Sternenhimmel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade jetzt, in den Sommermonaten, zeigt sich der Garten von seiner schönsten Seite. Für unsere Gäste, ihre Zugehörigen und auch für unsere Mitarbeitenden ist er ein Ort zum Durchatmen, Begegnen und Dasein. Ein Ort, der daran erinnert, dass Lebensqualität oft in den kleinen Dingen liegt.<strong></strong></p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/unter-freiem-himmel-warum-der-garten-im-hospiz-so-viel-mehr-ist-als-gruen/">Unter freiem Himmel: Warum der Garten im Hospiz so viel mehr ist als Grün</a> erschien zuerst auf <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de">Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bestattungsformen im Wandel – Abschied neu denken?</title>
		<link>https://hospiz-und-palliativmedizin.de/bestattungsformen-im-wandel-abschied-neu-denken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[MaNeu]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 13:39:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neue Bestattungsformen werfen Fragen auf: Was bedeutet ein würdevoller Abschied – und wie viel Selbstbestimmung tut gut?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/bestattungsformen-im-wandel-abschied-neu-denken/">Bestattungsformen im Wandel – Abschied neu denken?</a> erschien zuerst auf <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de">Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„Ich möchte später nicht anonym bestattet werden.“<br>„Die Kinder sollen kein Grab pflegen müssen.“<br>„Darf meine Urne eigentlich zu Hause bleiben?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Fragen begegnen uns immer wieder in <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/sterbebegleitung/">hospizlichen Begleitungen</a>. Denn wenn Menschen über das Lebensende sprechen, geht es oft auch darum, wie der Abschied einmal aussehen soll – und wie Erinnerung bewahrt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei verändern sich die Vorstellungen von Bestattung spürbar. Neben klassischen Erd- und Urnenbestattungen wünschen sich viele Menschen heute individuellere Formen des Erinnerns: etwa Wald- oder Seebestattungen, anonyme Grabformen oder digitale Gedenkorte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch gesetzlich kommt Bewegung in das Thema. In einigen Bundesländern wurden die Bestattungsgesetze bereits gelockert. Dort sind unter bestimmten Voraussetzungen Möglichkeiten erlaubt oder im Gespräch, die lange undenkbar waren – zum Beispiel die Aufbewahrung von Urnen zu Hause, Aschebeisetzungen auf Privatgrundstücken oder Erinnerungsschmuck aus Asche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Nordrhein-Westfalen gilt weiterhin grundsätzlich die Friedhofspflicht. Bestimmte Formen wie Seebestattungen sind jedoch auch hier möglich, während andere Bundesländer inzwischen deutlich weitergehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den neuen Möglichkeiten entstehen zugleich neue Fragen:<br>Was hilft Trauernden wirklich?<br>Braucht Erinnerung einen festen Ort?<br>Wie viel Selbstbestimmung ist hilfreich – und was kann Angehörige belasten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch finanzielle Aspekte spielen dabei zunehmend eine Rolle. Die Entscheidung zwischen klassischen Friedhofsbestattungen und alternativen Formen wird künftig möglicherweise stärker auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten getroffen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Themen führen oft zu intensiven Gesprächen – über persönliche Wünsche, familiäre Konflikte, praktische Sorgen und die Frage, was ein würdevoller Abschied eigentlich bedeutet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und Sie?<br>Was wäre Ihnen persönlich wichtig, wenn Sie an Abschied und Erinnerung denken?</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Die Schattenseite des Frühlings</title>
		<link>https://hospiz-und-palliativmedizin.de/die-schattenseite-des-fruehlings/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[MaNeu]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 14:13:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Frühling zeigt seine sonnige Seite – doch für viele Menschen macht Trauer die helle Jahreszeit besonders schwer. Die Trauerbank im Stadtpark bietet Raum zum Reden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/die-schattenseite-des-fruehlings/">Die Schattenseite des Frühlings</a> erschien zuerst auf <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de">Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Trauerbank im Stadtpark startet wieder ab dem 13. Mai</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während Gütersloh in den Mai startet – mit Sonnenschein, vollen Eiscafés und Leben im Stadtpark – kehrt auch ein besonderes Angebot des Hospiz- und Palliativ-Vereins Gütersloh zurück: die Trauerbank im Stadtpark.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab dem 13. Mai 2026 sitzt dort jeden zweiten Mittwoch von 16:00 bis 17:30 Uhr eine Trauerbegleiterin oder ein Trauerbegleiter des Vereins auf einer Bank unter einer alten Buche. Menschen, die reden möchten, können spontan Platz nehmen – ohne Anmeldung, ohne Termin, ohne Verpflichtung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn der Frühling schwer wird</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für viele Menschen gilt der Frühling als schönste Zeit des Jahres. Für Trauernde kann gerade diese Jahreszeit jedoch besonders belastend sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Im Winter zieht sich jeder zurück, die Welt ist grau, man fällt nicht auf. Aber wenn die Sonne scheint und überall Menschen das Leben genießen, kann sich Trauer noch schwerer anfühlen“, erklärt Rosemarie, die gemeinsam mit weiteren haupt- und ehrenamtlichen Fachkräften Menschen in ihrer Trauer begleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Frühling bringt oft einen stillen Druck mit sich: hinauszugehen, das schöne Wetter zu genießen, am Leben teilzunehmen. Wer trauert, erlebt dabei häufig das Gefühl, nicht mehr dazuzugehören. Genau hier setzt die Trauerbank an – als niedrigschwelliges Angebot mitten im Alltag.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zuhören ohne Hürden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Seit vier Jahren gibt es die Gespräche im Park bereits. Die Erfahrungen zeigen: Jede Geschichte ist anders. Manche Menschen sprechen zum ersten Mal über den Verlust eines geliebten Menschen. Andere merken erst im Gespräch, wie sehr sie die Trauer noch begleitet – manchmal auch Jahre später.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bank steht bewusst mitten im Leben: Kinder lachen, Fahrräder klingeln, Menschen spazieren vorbei. „Trauer gehört zum Leben dazu“, sagt Rosemarie. „Deshalb darf sie auch sichtbar sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Trauerbank soll ein erster Schritt sein – für alle, die merken, dass ein Gespräch guttun könnte. Wer darüber hinaus Unterstützung sucht, findet beim Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh weitere Angebote wie Einzelgespräche, offene Trauertreffen, Trauerspaziergänge oder kreative Gruppenangebote.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wo befindet sich die Trauerbank?</h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bank ist vom Eingang Brunnenstraße aus in wenigen Minuten erreichbar: am Klettergerüst vorbei, Richtung Ehrenmal, am Rand der Wiese unter einer großen Buche.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ab dem 13. Mai 2026 findet dort jeden zweiten Mittwoch von 16:00 bis 17:30 Uhr die offene Trauerbegleitung im Stadtpark statt.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/die-schattenseite-des-fruehlings/">Die Schattenseite des Frühlings</a> erschien zuerst auf <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de">Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh</a>.</p>
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		<title>Die Gütersloher Hospizfilmtage 2026</title>
		<link>https://hospiz-und-palliativmedizin.de/die-guetersloher-hospizfilmtage-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[MaNeu]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 17:16:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hospizfilmtage]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drei Filme, drei Perspektiven auf Leben, Tod und Abschied: Die Gütersloher Hospizfilmtage laden zu berührenden Geschichten und offenem Austausch ein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/die-guetersloher-hospizfilmtage-2026/">Die Gütersloher Hospizfilmtage 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de">Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Gütersloher Hospizfilmtage sind eine besondere Filmreihe, die sich sensibel und offen mit den Themen Tod, Trauer und dem Leben auseinandersetzt. Mit drei ganz unterschiedlichen Filmen bringen wir diese Themen auf die Leinwand der<a href="https://www.bambikino.de/"> bambi &amp; Löwenherz Filmkunst &amp; Programmkinos Gütersloh</a> und schaffen Raum für Begegnung, Nachdenken und Austausch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt stehen Geschichten, die berühren, Mut machen und neue Perspektiven eröffnen. Die ausgewählten Filme laden dazu ein, sich mit existenziellen Fragen auseinanderzusetzen und das Thema Hospiz- und Palliativarbeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Begleitend bieten die Filmabende Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen – in einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Programm</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Leben ist jetzt – Die Real Life Guys<br><em>Montag, 26.01.2026 | Tragikomödie | USA 2015 | FSK 0 | 100 Min.</em><br>Die technikverliebten Zwillinge Phillip (Richard Fuchs) und Johannes (Anton Fuchs) begeistern gemeinsam mit ihrer Schwester Elli (Kya-Celina Barucki) auf ihrem YouTube-Kanal „The Real Life Guys“ mit spektakulären und verrückten Challenges. Ob frisiertes Bobby Car, selbst gebautes U-Boot oder bemannte Drohne – keine Idee scheint zu abwegig. Als bei Philipp Krebs diagnostiziert wird, verändert sich ihr Leben radikal. Mit überwältigender Intensität zeigt der Film, was wirklich zählt, und wie die Geschwister ihre wachsende Community lehren, das Leben bewusst und mutig auszukosten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">The Room Next Door<br><em>Montag, 23.02.2026 | Drama | Spanien/USA 2024 | FSK 12 | 107 Min.</em><br>Die Kriegskorrespondentin Martha (Tilda Swinton) leidet an Gebärmutterhalskrebs im Endstadium. Als sie ihrer alten Schulfreundin Ingrid (Julianne Moore), einer Schriftstellerin, wieder begegnet, nähern sich die beiden Frauen nach langer Zeit erneut an. Während Marthas Krankheit Ingrid mit ihrer eigenen Angst vor dem Tod konfrontiert, setzen sich die Freundinnen intensiv mit Reue, Erlösung und Abschied auseinander. Besonders schmerzhaft bleibt Marthas größtes Bedauern: Ihre Tochter spricht seit Jahren kein Wort mehr mit ihr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und morgen Mittag bin ich tot<br><em>Montag, 23.03.2026 | Drama | Deutschland 2013 | FSK 12 | 102 Min.</em><br>Die 22-jährige Lea, die an Mukoviszidose erkrankt ist, spürt, wie sich ihr Gesundheitszustand zunehmend verschlechtert. Die selbstbewusste junge Frau beschließt, nicht länger zu leiden, und plant eine Reise nach Zürich, um dort ärztlich assistierten Suizid in Anspruch zu nehmen. Zu ihrem Geburtstag lädt sie ihre Mutter, Großmutter und Schwester ein, um den geplanten letzten Tag gemeinsam zu verbringen. Was folgt, ist ein intensiver, berührender Abschied zwischen Schock, Liebe und Akzeptanz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Veranstaltungsinformationen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beginn der Filmvorführungen ist jeweils um 20 Uhr.<br>Ort: bambi &amp; Löwenherz Filmkunst &amp; Programmkinos,<br>Bogenstraße 3, 33330 Gütersloh<br>Eintritt: 7,50 €</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gütersloher Hospizfilmtage richten sich an alle Interessierten – an Betroffene, Angehörige, Fachkräfte sowie an Menschen, die sich persönlich oder gesellschaftlich mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzen möchten. Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen, den Dialog zu fördern und das Leben in all seinen Facetten bewusst in den Blick zu nehmen.</p>
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		<title>Begegnung im Klang: Neue Musiktherapeutin im stationären Hospiz</title>
		<link>https://hospiz-und-palliativmedizin.de/begegnung-im-klang-neue-musiktherapeutin-im-stationaeren-hospiz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[MaNeu]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 15:05:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Musiktherapie]]></category>
		<category><![CDATA[stationär]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Musiktherapie ist fester Bestandteil unserer Begleitung im Hospiz. Mit Sita Willking startet eine neue Musiktherapeutin. Wie Musik trösten, verbinden und entlasten kann – für Gäste wie Angehörige – lesen Sie hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/begegnung-im-klang-neue-musiktherapeutin-im-stationaeren-hospiz/">Begegnung im Klang: Neue Musiktherapeutin im stationären Hospiz</a> erschien zuerst auf <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de">Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Musik ist seit Jahren fester Bestandteil unseres Angebots im stationären Hospiz. Sie ist Teil unseres psychosozialen Angebots – also aller Angebote, die die emotionale, seelische und soziale Begleitung der Gäste umfassen &#8211; und damit ein fester Baustein unseres ganzheitlichen Ansatzes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit September 2025 gestaltet die Musiktherapeutin <a href="https://www.sitapollmeier.de/">Sita Willking</a> dieses Angebot für unsere Gäste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Musik begleitet mich schon mein ganzes Leben“, erzählt die 37-Jährige. Mit neun Jahren begann sie Querflöte zu spielen, später kamen Klavier, Gitarre und Gesang hinzu. Musiktherapie studierte sie in Enschede, Niederlande und arbeitet seit 2012 in diesem Beruf. Neben dem Hospiz ist sie auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie tätig. „Die Arbeit im palliativen Bereich empfinde ich als sehr erdend. Es geht stark um das Hier und Jetzt, um den Ist-Zustand eines Menschen.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Psychosoziale Begleitung &#8211; ein wichtiger Baustein</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/stationaeres-hospiz/">psychosozialen Angebote im Hospiz</a> umfassen verschiedene Gesprächsangebote, Besuche von Klinik-Clowns und regelmäßig die Musiktherapie. Sie ist kein „Extra“, sondern ein integraler Bestandteil unseres ganzheitlichen Ansatzes: Menschen in ihrer Gesamtheit wahrzunehmen, nicht nur medizinisch oder pflegerisch zu begleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Musik kann ausdrücken, was Worte oft nicht mehr schaffen“, sagt Sita. „Sie kann Erinnerungen wecken, Gefühle zulassen, beruhigen oder aktivieren. Sie verändert Atmung und Puls, kann trösten, ablenken oder Kraft geben. Mit diesen Wirkungen arbeite ich bewusst.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Musiktherapie wirkt auf Körper und Seele</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Forschungen zeigen: Musik kann Stress reduzieren, Angst lindern und das Schmerzempfinden positiv beeinflussen. Sie kann den Herzschlag beruhigen, emotionale Prozesse unterstützen und soziale Verbundenheit stärken. In der Musiktherapie geht es nicht um Leistung, sondern um Resonanz, Ausdruck und Begegnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Musik kann heilsam sein, tröstend, aktivierend – aber auch wild, chaotisch oder leise“, erklärt Sita. „Wut, Zweifel oder Trauer dürfen genauso da sein. Jeder Ton ist wichtig, jede Pause ebenso.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Am Bett, im Moment</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Musiktherapie findet meist direkt am Bett der Gäste statt. Manche gestalten aktiv mit, andere empfangen die Musik und lassen sie auf sich wirken. „Viele erleben die Musik wie ein Geschenk“, sagt Sita. Ein zentrales Instrument ist ihre Stimme, mal begleitend zur Gitarre, mal nur leise tönend oder auch Lieder singend, die Gäste sich wünschen. Besonders häufig nutzt sie auch die Körpertambura – ein Saiteninstrument, das aufgelegt wird und seine Schwingungen unmittelbar entfaltet. „Viele empfinden das wie eine Klangmassage“, beschreibt es die Musiktherapeutin. „Die Vibrationen und Obertöne können Muskeln lockern, Verspannungen lösen und so tief entspannen, dass Gäste nicht selten dabei einschlafen.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Musik auch für Zugehörige</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Zugehörige anwesend sind, können sie Teil der Musiktherapie sein. Gerade in Abschiedssituationen schafft Musik Nähe, Raum für Trauer und gemeinsame Erinnerungen. „Viele Zugehörige empfinden die Musik als entlastend. Es ist okay zu weinen, wenn jemand anders spielt. Und es ist ebenso in Ordnung, schweigen zu dürfen und nicht die ‚richtigen‘ Worte suchen zu müssen“, erzählt Sita.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Offen für alle &#8211; auch ohne musikalische Vorerfahrung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reaktionen der Gäste sind unterschiedlich: offen, neugierig, zurückhaltend oder zunächst skeptisch. Häufig hört Sita Sätze wie: ‚Ich bin gar nicht musikalisch.‘ Doch das spiele keine Rolle: „Musik ist allgegenwärtig – jeder kennt sie. Nach einem kurzen Zögern wird sie meist gut angenommen.“<br>So wird Musiktherapie zu einem wiederkehrenden Moment der Ruhe, des Ausdrucks und der Verbindung – immer genau abgestimmt auf das, was jede Person gerade braucht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/begegnung-im-klang-neue-musiktherapeutin-im-stationaeren-hospiz/">Begegnung im Klang: Neue Musiktherapeutin im stationären Hospiz</a> erschien zuerst auf <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de">Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh</a>.</p>
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		<item>
		<title>Autorenlesung mit Katja Lewina: „Was ist schon für immer – Vom Leben mit der Endlichkeit“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[MaNeu]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 14:25:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Treff um 8]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 20.04.2026 um 20 Uhr laden wir zu einer bewegenden Lesung ein – ein sensibler Abend über Leben, Abschied und die Kunst, trotz allem weiterzuleben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/autorenlesung-mit-katja-lewina-was-ist-schon-fuer-immer-vom-leben-mit-der-endlichkeit/">Autorenlesung mit Katja Lewina: „Was ist schon für immer – Vom Leben mit der Endlichkeit“</a> erschien zuerst auf <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de">Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am Montag, <strong>20. April 2026 um 20:00 Uhr</strong>, laden wir im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Treff um 8“ zu einer besonderen Autorenlesung ein. <br>Die Bestseller-Autorin <strong>Katja Lewina</strong> liest aus ihrem bewegenden Buch <em>„Was ist schon für immer – Vom Leben mit der Endlichkeit“</em> und spricht über Themen, die uns alle verbinden: Leben, Liebe – und den Tod.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tod ihres Sohnes sowie eine eigene schwere Erkrankung konfrontierten die Autorin unerwartet und schmerzhaft mit der Endlichkeit des Lebens. Aus diesen Erfahrungen heraus entwickelte sie eine Haltung, die sie selbst als <strong>„radikale Akzeptanz“</strong> beschreibt. In ihrem Buch und in der Lesung erzählt sie mit großer Sensibilität davon, wie sich der Blick auf das Leben verändert, wenn man sich der eigenen Endlichkeit stellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei gelingt es Katja Lewina, über ein existenzielles Thema in einem Ton zu sprechen, der berührt und zugleich Leichtigkeit zulässt. Offen, ehrlich und manchmal sogar mit einem leisen Humor berichtet sie davon, wie Menschen mit Verlust, Angst und Abschied umgehen können – und was es bedeutet, trotz allem weiterzuleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lesung bietet Raum zum Zuhören, Nachdenken und zum Austausch über Fragen, die uns im Leben begleiten: Was bleibt? Was trägt uns in schweren Zeiten? Und wie kann ein bewusster Umgang mit der Endlichkeit unser Leben verändern?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ort:</strong><br><a href="https://buchhandlung-markus.buchhandlung.de/">Buchhandlung Markus</a><br>Münsterstraße 3, 33330 Gütersloh,<br>1. Etage (ohne Aufzug)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns auf einen besonderen Abend mit Ihnen – und mit einer Autorin, die es versteht, schwierige Themen mit großer Menschlichkeit und Wärme anzusprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/autorenlesung-mit-katja-lewina-was-ist-schon-fuer-immer-vom-leben-mit-der-endlichkeit/">Autorenlesung mit Katja Lewina: „Was ist schon für immer – Vom Leben mit der Endlichkeit“</a> erschien zuerst auf <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de">Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh</a>.</p>
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		<item>
		<title>Praktikum im Hospizverein: Kann man vom Sterben fürs Leben lernen?</title>
		<link>https://hospiz-und-palliativmedizin.de/praktikum-im-hospizverein-kann-man-vom-sterben-fuers-leben-lernen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[MaNeu]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 10:31:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen Studienalltag und Sterbebegleitung - Niclas ist 29 und studiert Soziale Arbeit. Er berichtet von seiner Zeit bei uns - und von neuen Perspektiven und tiefen Einblicke.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/praktikum-im-hospizverein-kann-man-vom-sterben-fuers-leben-lernen/">Praktikum im Hospizverein: Kann man vom Sterben fürs Leben lernen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de">Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Ein Einstieg mit vielen Fragen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als Niclas Anfang März sein Praktikum beim Hospiz- und Palliativverein Gütersloh beginnt, bringt er viele Fragen und ganz viel Interesse mit an einem Thema, das man sonst gern vermeidet – Sterben und Tod. „Ich habe mich schon immer gefragt, warum darüber so wenig gesprochen wird – obwohl es uns alle betrifft“, sagt der 29-Jährige, der in Bielefeld Soziale Arbeit studiert. In seiner Kindheit erlebte er das Thema als Tabu: „Ich durfte nicht einmal mit zur Beerdigung. Das Thema wurde weggewischt – fast wie ein Aberglaube.“ Jahre später, erzählt er, habe ihn ein Buch, das er auf einer Zugfahrt las, erneut damit konfrontiert – und vieles in Bewegung gesetzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vom Dachdecker zum Studium – und in die Hospizarbeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor Niclas studierte, arbeitete er als Dachdecker. „Aber das war nicht meins. Ich habe mich an meine ehrenamtlichen Erfahrungen in der Jugendarbeit erinnert und gemerkt: Ich möchte mit Menschen arbeiten.“ Nach einem ersten Praktikum in der Jugendhilfe entscheidet er sich bewusst für den Hospizverein – ein Schritt, der in seiner Generation eher ungewöhnlich ist. „Manche wundern sich sicher darüber. Einige reagieren positiv und berichten von eigenen Verlusterfahrungen, andere fragen: Wie kannst du das nur machen? Aber ich denke, schrecklich wird es doch erst, wenn man es dazu macht.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Begegnungen, die tragen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während seines Praktikums erlebt Niclas eine für ihn überraschend große Vielfalt der Hospizarbeit: Öffentlichkeitsarbeit, Ehrenamtskoordination, Mitarbeit an digitalen Projekten, Einblicke in die Palliativstation – und ganz persönliche Begegnungen im <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/wp-admin/post.php?post=326&amp;action=edit">stationären Hospiz</a>. Zu Beginn sei er nervös gewesen. „Ich wusste nicht, wie ich mich verhalten soll, was mich erwartet.“ Doch schnell entstehen echte Momente des Miteinanders, etwa als er einer Dame, die zu Gast im Hospiz ist, helfen konnte, im Zimmer etwas nach ihren Wünschen umzuräumen: „Da war sofort das Eis gebrochen.“<br>Und manchmal reicht ein Schachbrett, um Alltag zurückzubringen. Mit einem Hospizgast, der Schach liebt, spielt Niclas regelmäßig eine Partie, wann immer dessen Kräfte es zulassen. „Schach braucht nicht viele Worte“, sagt er. „Ein Nicken, ein Lächeln – das verbindet, auch wenn Kommunikation ansonsten vielleicht nicht mehr so gut funktioniert.“ Wer gewinnt? „Ganz ausgeglichen.“ Doch wichtiger als Siege ist die Normalität zwischen den Zügen: Ruhe, Nähe, ein Stück Leben.<br>Auch ganz praktische Aufgaben hinterließen Eindruck. Beim Abendbrotdienst im stationären Hospiz geht er von Zimmer für Zimmer, klopft vorsichtig an. „Manche bestellen einfach einen Tee, Suppe oder ein Brot. Andere erzählen von Rezepten von früher und wünschten sich ein Lieblingsessen voller Erinnerungen.“ An diesen Abenden in der familiären Atmosphäre des Hospizes spürt er: „Hier geht es um Lebensqualität – selbst im Kleinsten.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lernen über das Leben – und über sich selbst</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel absolviert Niclas den Hospizkurs, die Basisqualifikation für das Ehrenamt. „Es fühlte sich absolut stimmig an.“ Als Kern seines Praktikums veranstaltet Niclas mit ehrenamtlich Mitarbeitenden eine Dialoggruppe zum Thema Motivation im Ehrenamt – hier findet er viele Antworten von anderen, die sich auch bewusst mit der Endlichkeit auseinandersetzen. „Mich hat interessiert, was Menschen antreibt, sich zu engagieren – und was sie brauchen, um diese Leidenschaft zu erhalten.“ Die Offenheit und Unterschiedlichkeit der Ehrenamtlichen empfindet er als große Bereicherung.<br>Den Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh selbst beschreibt er als einen Ort, an dem „Wertschätzung gelebt wird“ – für die Menschen, die begleitet werden, aber auch im Team. „Hier ist es wichtig, wie es dem Einzelnen geht, das Menschliche hat einen hohen Stellenwert bei der Arbeit.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vom Ende her denken – und für das Leben lernen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Praktikum hat für Niclas vieles in Bewegung gesetzt: „Ich hinterfrage ganz bewusst Werte und Ziele. Ich möchte so leben, dass ich am Ende nicht sagen muss: Hätte ich doch…“, sagt er.<br>Ob er später in der Hospizarbeit landen wird? Möglich – aber auch andere Felder der Sozialen Arbeit reizen ihn. „Egal, ob ich mit Jugendlichen, Geflüchteten oder Menschen mit Einschränkungen arbeiten werde: Vieles, was ich hier gelernt habe, wird in allen Bereichen hilfreich sein.“<br>Sein Fazit ist klar: „Vom Sterben kann man tatsächlich fürs Leben lernen. Und zwar sehr viel.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/praktikum-im-hospizverein-kann-man-vom-sterben-fuers-leben-lernen/">Praktikum im Hospizverein: Kann man vom Sterben fürs Leben lernen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de">Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh</a>.</p>
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		<item>
		<title>Platz für Trauer – Ein Gesprächsangebot im Stadtpark</title>
		<link>https://hospiz-und-palliativmedizin.de/platz-fuer-trauer-ein-gespraechsangebot-im-stadtpark/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[HeKa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2025 11:26:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einen Ort finden, an dem Trauer sein darf – ohne Anmeldung, ohne große Hürden: Das bietet das Gesprächsangebot „Platz für Trauer“, das ab dem 14. Mai 2025 wieder im Stadtpark Gütersloh stattfindet. Immer mittwochs in den geraden Kalenderwochen von 16:00 bis 17:30 Uhr (bei trockenem Wetter) haben trauernde Menschen die Möglichkeit, sich auf der Trauerbank [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/platz-fuer-trauer-ein-gespraechsangebot-im-stadtpark/">Platz für Trauer – Ein Gesprächsangebot im Stadtpark</a> erschien zuerst auf <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de">Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading"></h1>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Ort finden, an dem Trauer sein darf – ohne Anmeldung, ohne große Hürden: Das bietet das Gesprächsangebot „Platz für Trauer“, das ab dem 14. Mai 2025 wieder im Stadtpark Gütersloh stattfindet. </p>



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<p class="wp-block-paragraph">Immer mittwochs in den geraden Kalenderwochen von 16:00 bis 17:30 Uhr (bei trockenem Wetter) haben trauernde Menschen die Möglichkeit, sich auf der Trauerbank mit einer Trauerbegleiterin oder einem Trauerbegleiter auszutauschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inmitten der Natur, auf einer Bank unter einer Buche nahe dem Ehrenmal an der großen Wiese, wartet ein geschützter Raum für Gedanken, Gefühle und Fragen.&nbsp;„Viele trauernde Menschen wünschen sich im Alltag mehr Möglichkeiten, über ihren Verlust und das, was sie dazu bewegt, sprechen zu dürfen. Manchmal kann schon ein kurzer Moment des Austauschs entlastend und stärkend wirken“, sagt Mareike Neumayer, Trauerbegleiterin im Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh e.V.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Trauerbank ist gut erreichbar: Vom Park-Eingang an der Brunnenstraße führt ein kurzer Weg am Klettergerüst vorbei direkt zur Trauerbank am Rand der großen Wiese.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Termine 2025 (jeweils mittwochs, bei trockenem Wetter):</p>



<p class="wp-block-paragraph">14. / 28. Mai, 11. / 25. Juni, 09. / 23. Juli, 06. / 20. August, 03. / 17. September<br>Uhrzeit: 16:00 – 17:30 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zu unseren Angeboten für trauernde Menschen finden Sie hier: </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.hospiz-und-palliativmedizin.de/ambulanter-hospizdienst/trauerbegleitung-in-guetersloh-und-umgebung/">Trauerbegleitung in Gütersloh</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/platz-fuer-trauer-ein-gespraechsangebot-im-stadtpark/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"></a></p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de/platz-fuer-trauer-ein-gespraechsangebot-im-stadtpark/">Platz für Trauer – Ein Gesprächsangebot im Stadtpark</a> erschien zuerst auf <a href="https://hospiz-und-palliativmedizin.de">Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh</a>.</p>
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