Hospiz und Palliativmedizin am Städtischen Klinikum Gütersloh
Im Jahr 1996 wurde am Städtischen Klinikum Gütersloh eine Palliativstation eingerichtet. In der Folgezeit sind um diese Station herum weitere Einrichtungen entstanden, deren Ziel es ist, schwerkranke und sterbende Patienten in der letzten Phase ihres Lebens zu behandeln und zu begleiten.
Hierbei wurde von Anfang an auf eine enge Vernetzung zwischen ambulanten und stationären Bereich Wert gelegt. Eine wichtige Zielsetzung von Hospiz und Palliativmedizin ist es, den Betroffenen eine Lebenshilfe bis zuletzt anzubieten und Lebensqualität zu schaffen. Für die meisten Menschen bedeutet dies, dass sie die letzte Phase ihres Lebens dort verbringen möchten, wo sie gelebt haben, nämlich zu Hause und nicht in Institutionen.
Dies möglich zu machen war von Anfang an Zielsetzung der Palliativstation und der um sie herum entstandenen Einrichtungen.
Entwicklung in den letzten Jahren
| 1991 | Gründung des Vereins zur Förderung des Hospizes am Städtischen Klinikum |
| 1996 | Eröffnung der Palliativstation, zunächst mit 6, inzwischen erweitert auf 8 Betten |
| 1998 | ehrenamtlicher Hospizdienst am Städtischen Klinikum, Initiierung einer Home Care AG |
| 1999 | Eröffnung des Bildungswerkes Hospiz und Palliativmedizin, hauptamtliche Koordination des Hospizvereins, Hospizbüro |
| 2000 | palliative-care-Ausbildung und Basisausbildung palliative Pflege, Fortbildungen für Ärzte (Gütersloher Palliativwoche, Wochenendseminare), Seminare zur Befähigung von Ehrenamtlichen |
| 2001 | Trauernetzwerk |
| 2002 | Kooperation mit der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Akademie für ärztliche Fortbildung der ÄK und KV Westfalen-Lippe |
